Sehenswürdigkeiten in Würzburg

Würzburg, Bischofssitz der Diözese Würzburg der katholischen Kirche, blickt auf eine lange und abwechslungsreiche Geschichte zurück. 2004 feierte Würzburg sein 1300. Jubiläum. Die Ursprünge der Stadt reichen jedoch viel weiter zurück: Im Jahre 704 erstmals erwähnt, hat Würzburg seinen Besuchern zahlreiche historische wir auch moderne Sehenswürdigkeiten zu bieten. Die ältesten Fundstücke jedoch, die Rückschlüsse auf eine Besiedlung ziehen lassen, werden auf 1.000 v. Chr. datiert. Ganz so alt sind die Straßen und Gebäude, die Sie im heutigen Würzburg finden, nicht – dennoch lassen sich viele historische Sehenswürdigkeiten besuchen. Gerade für Tagungsteilnehmer und Tagesgäste ist ein Spaziergang durch die Stadt ein reizvoller Ausgleich.

Die Würzburger Residenz

Residenz Würzburg

Residenz Würzburg

Gästen sei ein Besuch der Würzburger Residenz sehr empfohlen: Mit Sicherheit ist sie das bekannteste Gebäude Würzburgs – die Residenz. Erbaut wurde sie in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts und gilt als das Hauptwerk des süddeutschen Barock – die prunkvolle Bauweise, das großzügige Treppenhaus mit einem aufwendigen Fresko von Giovanni Battista Tiepolo und die Einfahrtshalle für sechsspännige Kutschen beeindrucken noch heute. Früher Sitz der Würzburger Fürstbischöfe, beherbergt die Residenz heute Institute und Museen der Universität. Der Bischofspalast, fertiggestellt anno 1781, gilt mit seinen prachtvollen Gärten im europäischen Kontext neben den Schlössern Versailles (bei Paris) und Schönbrunn (in Wien) als eines der bedeutendsten Bauwerke des Spätbarocks. Seit 1981 zählt die Residenz samt Nebengebäuden und dem Residenzplatz zum Weltkulturerbe der UNESCO, der rekonstruierte Spiegelsaal gilt laut UNESCO als das „vollkommenste Raumkunstwerk des Rokokos“. Mehr Informationen zur Residenz finden Sie unter www.residenz-wuerzburg.de.

Festung Marienberg

Blick auf die Festung Marienberg

Würzburg ist schön: Die Marienfeste am Tag

Neben der Residenz gilt die Festung Marienberg (auch bekannt unter dem Namen Festung Unser Frauen Berg) auf der linken Seite des Mains, etwa 100 Meter oberhalb der Stadt gelegen, als das beliebteste Ausflugsziel Würzburgs.

Über dem Main, gegenüber der Altstadt, thront sie, die alte Festung Marienberg. Im Laufe der Jahrhunderte wurde sie immer wieder umgebaut und erweitert – die ältesten noch erhaltenen Teile der Festung datieren aus dem Jahre 704 n. Chr., kurz nachdem sich die Franken in der Region niederließen. Der erste Burganlage samt Bergfried und tiefem Brunnen wurde um 1200 errichtet, zwischen 1253 und 1719 kamen hier die Fürstbischöfe unter. Eine bedeutende Rolle fiel der Festung Marienberg im Bauernkrieg zu, als sie erfolglos belagert wurde und der letzte Rückzugs- und Zufluchtsort für Anhänger des Bischofs war. Bis ins 20. Jahrhundert waren Bedeutung und Nutzung der Burg eng mit der deutschen Geschichte verbunden.

Neben mehreren Gastronomiebetrieben finden Sie auf der Festung unter anderem das Mainfränkische Museum Würzburg sowie das Fürstenbaumuseum. Mehr zur Festung Marienberg finden Sie in der Würzburg Wiki.